Vorgehört: WARKINGS - 'Revenge'

Veröffentlicht am 06.07.2020

Waren die WARKINGS auf ihrem Debüt „Reborn“ noch voll der entrückten Freude über ihre Rückkehr ins Reich der Lebenden und reisten zu den Klängen der Hymnen ihrer glorreichen Schlachten quer durch das Land, so ziehen nun dunkle Schatten über den Kriegern auf. Etwas regt sich in der Unterwelt und die Dämonen der Hölle, betrogen um die machtvollen Seelen der edlen Könige, trachten danach zurückzuholen was ihnen zusteht – und so finden sich die WARKINGS nun in der Rolle der Gejagten wieder. Kampferprobt, düsterer und härter denn je, stellen sich die vier Könige den von Rache getriebenen Horden der Unterwelt entgegen, mit der Armada ihrer Warriors im Rücken! Ob die Unterwelt wohl ihre Rache bekommt...?

Wir haben für euch einen ersten Blick auf die zehn neuen Schlachtenhymnen vom am 31. Juli erscheinenden Album „Revenge“ geworfen, mit denen die WARKINGS euch zum Kampf aufrufen!
 

1. Freedom
Wie direkt vom Schlachtfeld eines schottischen Hochlandes entsprungen, wird in einen einnehmenden, schnell zündenden Song gestartet. Sattes, knackig-flottes Riffing, schön derb geratener Bass und ordentlich Wumms auf den zackigen Drums gefallen vom Fleck weg, starke Gesangsleistung und ein sofort ins Ohr gehender Refrain  - schon der Opener hat alles an Bord, was man sich von einem starken Powermetal-Song erwartet. Ein starker Einstieg mit epischer Schlagseite, der Lust auf Mehr macht!

2. Maximus
Fanfaren im Auftakt leiten über in stampfenden Rhythmus, der den Titel in episches Gewand hüllt. Darüber thront ein breitwandiger Refrain, der sich schnell in den Ganglien verhakt und den gemächlich, aber extrem durchschlagskräftig stampfenden Titel noch zusätzlich veredelt. Gitarre und Bass gefallen mit wunderbar sägendem Sound, donnernde Drums sorgen für die richtige Stimmung in der virtuellen Arena und ein furioses Gitarrensolo zeigt die musikalischen Qualitäten der untoten Könige nachhaltig auf.

3. Warriors
Ein zackiges Riff leitet den Uptempo-Song ein und pumpende Drums halten die Geschwindigkeit der ersten Singleauskopplung des Albums hoch. Der Refrain geht schnell ins Ohr, wirkt auf den ersten Blick eher unspektakulär, aber offenbart großes Growerpotenzial. Als erster Vorgeschmack vielleicht ein wenig auf Nummer Sicher, doch für die Live-Situation ist der Song prädestiniert und die kompromisslose Gitarrenarbeit tackert dem geneigten Metalhead ein dickes Grinsen ins Gesicht.

4. Fight In The Shade
Offenbart im Intro zunächst eine leicht Orientalische Note, knallt kurz und heftig ins Gebälk und serviert dann eine höchst epische Strophe und einen Refrain mit kantiger Gitarrenarbeit. Für eine Überraschung sorgen die eingestreuten Gangshouts auf Deutsch, die dem Titel einen bedrohlichen Anstrich geben und die sägenden Basslinien unterstreichen.

5. Odin's Sons
Trommeln und Hörner rufen die Könige aufs Schlachtfeld, die derbe, hymnische Gitarren vom Stapel lassen und der bereits vom Vorgänger-Album bekannten Queen Of The Damned (aka Melissa Bonny) erneut einen Ehrenplatz einräumen. Das derbe Gekeife der Queen in den Strophen harmoniert ausgezeichnet  mit dem epischen Ohrwurmrefrain, der bereits nach dem ersten Hördurchlauf sitzt.

6. Banners High
Der Epik-Faktor wird in diesem balladesken Song noch einmal ordentlich in die Höhe geschraubt. Dabei büßen die WARKINGS aber kein bißchen an Härte ein, das Riffing rüttelt trotz des verminderten, aber dennoch stampfenden Tempos gerade in den Strophen gewaltig an den Fundamenten. Die sanfte Strophe rückt die Stimme des Tribuns ins rechte Licht, dass sich der breitwandige Titel nicht vor den schnellen Songs verstecken zu braucht.

7. Mirror, Mirror
Das Gaspedal wieder durchgetreten, lautet die Devise! Zackige Gitarren und hohes Tempo machen aus diesem Song einen klassischen Headbanger, zu dem man zu gerne die Rübe schüttelt. Eine große Portion Epik in der Bridge und ein furioses Gitarrensolo verbreiten mächtig Gute Laune.

8. Azrael
Bedrohlich und stimmungsvoll baut sich der Song auf und serviert sodann eine Hookline, der man sich nur schwer entziehen kann. Stampfend und mit höllischem Groove fährt der Titel direkt ins Cerebrum und verankert sich dort nachhaltig. Trotz gemäßigtem Tempo birgt der Song gewaltigen Schub, der sich in einem explosiven Refrain entlädt, bei dem mal unwillkürlich die Faust in die Luft reckt. Sanfter Frauengesang konterkariert hervorragend einen bedrohlichen Sprechpart und setzt dem Brecher mit singendem Gitarrensolo das Krönchen auf.

9. Battle Of Marathon
Kompromisslos und mit zackigem Tempo dröhnt dieser Track aus den Boxen. Auch hier setzt sich der Refrain sofort im Gedächtnis fest, bereit in der Live-Situation aus vollem Halse mitgegrölt zu werden. Genau so stellt man sich einen einnehmenden Powermetal-Song vor – schnörkellos, unkitschig und mit ordentlich Pfeffer im Arsch, über den sich die Gitarre im Solo dominant erhebt.

10. Warking
Stampfenden Schrittes walzt sich der Abschlusstrack einher und bietet sowohl mit dem brutalen, fast industrial-artigem Riff, das sich wie ein stumpfes Messer ins Herz bohrt, als auch mit bedrohlicher Orgel-Untermalung eine Überraschung. Der simple aber unfassbar wirkungsvolle Titel fährt mächtig ins Gebälk und serviert den wohl nachhaltigsten Eindruck der Platte - "Walk by my side, walk with me through the Darkness! I am a WARKING!" Ein würdiger, krönender Abschluss!

11. Sparta (feat. Queen Of The Damned)
Über den Bonustitel muss man wohl nicht mehr viele Worte verlieren – hier servieren uns die WARKINGS noch einmal den Brachial-Ohrwurm vom Vorgängeralbum, in der Variante wie er auch im dazugehörigen Musikvideo zu hören war, mit Melissa Bonny als wütendem Gegenpart zur kraftvollen Stimme des Tribuns.
 

Langeweile wird fraglos keine aufkommen, im zweiten Streich der WARKINGS. Die untoten Könige haben sich die Epik und den Ohrwurmfaktor des Vorgängers bewahrt, aber bringen ihre Hymnen nun mit deutlich kernigerem Sound an den Mann. Möge die Schlacht gegen die Dunkelheit beginnen!


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