BLACK SABBATH - The Ten Year War

Text: Laichster
Veröffentlicht am 06.10.2017

“If you know anything about rock, then you´ll realise how important BLACK SABBATH have been. They are one of the most influential bands of the past 50 years or so. You Cannot overestimate what they mean to the way heavy metal has developed. I´m not an aficionado of metal music at all, but I appreciate their impact. And if I know what they´ve achieved then it really makes the pint that they are giants!” – Nick Mason (PINK FLOYD[1]


I. Who the fuck are BLACK SABBATH?

Neulich wurde meine canide Existenz von einem in Lacoste Polo steckenden, abgeschleckten „Papa zahlt mein Studium, mein Penthouse und meinen Mini Milchbubi“ gefragt: „Wer sind eigentlich diese BLACK SABBATH? Muss man die kennen? Was machen die denn für Musik?“ Jeder, sogar deine fucking Oma kennt die Herren der Finsternis und nun geh hinab in den Keller und lasse dich, für dein frevelhaftes Verhalten, von unserer Mistress züchtigen – Fuck you, you fucking fuck and now fuck off! Um dem Verfall der Kultur entgegenzuwirken und der augenscheinlich schon auf falschen musikalischen Pfaden wandelnden, geistig degenerierten Jugend doch noch einen Strohhalm zur Rettung ihrer Seelen hinzustrecken, versuchen wir heute noch einen letzten Anlauf um die Welt noch einmal vor dümmlicher Bum-Bum-Twerk-My-Ass-Mucke und pseudoalternativem Bussi-Baby-Gehirnkrebs zu retten! Unser Werkzeug zu diesem aussichtslos scheinenden, doch mit Ruhm und Ehre lockenden Unterfangen: Die neu am Markt kursierende "BLACK SABBATH - The Ten Year War Vinyl-Box" – die gesammelten Werke der Herren der Finsternis aus ihrer Gründungsschaffensphase auf Polyvinylchlorid, welche gleichzeitig den Höhepunkt des musikalischen Schaffens und des kommerziellen Erfolges darstellte.

1968 bis 1978: die glorreichen Jahre der Gründungsväter des Heavy-Metal, mit allem was die Klischeekiste hergibt: Sex, Drugs, Skandale und die Kreation eines Sounds, dessen Gefühl bis heute die Popkultur prägt. Im Zuge des Genusses des allumfassenden Packages stellt man sich die Frage, kann man sich einer Band wie BLACK SABBATH im Zuge eines Online-Artikels überhaupt würdig annähern, oder wären dazu nicht mehrere Bände einer tiefgreifenden historischen, psychologischen und philosophischen Abhandlung mit einer alle Rahmen sprengenden Analyse der Einflüsse der Werke auf die musikalische Landschaft bis heute notwendig? Wahrscheinlich schon! Wir versuchen trotzdem eine Annäherung an eine der einflussreichsten Bands der jüngeren Geschichte, denn um BLACK SABBATH in seiner Gesamtheit zu erfassen muss die Auseinandersetzung mit den Herren der Finsternis an ihren Wurzeln beginnen: 1968 im Arbeitermilieu Birminghams!  
 

“I love BLACK SABBATH. It reminds me of my school days. ‘War Pigs’ is one of my favorite songs. And I have got all the early albums.” – Tony Blair [1]
 


Birmingham  in den 1960ern - das Bethlehem des Heavy-Metal [2]
 

II. Die Neuerfindung der Düsternis

Amerika hat Detroit und England besitzt Birmingham – jene Stadt ist in den 1960ern das Zentrum der englischen Arbeiterklasse. Wer aus Birmingham kommt hat keine großen Aussichten auf sozialen Aufstieg oder wirtschaftlichen Erfolg, man ist gefangen in der trostlosen Landschaft aus Industrialisierung, grauer Betonwüste und ärmlicher Vorstadt. Genau hier wachsen Tony Iommi, Geezer Butler, Bill Ward und John Michael Osbourne auf und verbringen ihre Tage damit, sich durchs Leben zu schlagen. Iommi arbeitet in einer Stahl- und Walzblechfabrik und verliert hier bei einem Arbeitsunfall die Kuppen seines Mittel- und Ringfingers, was wohl im ersten Moment als der Tod einer jeden Gitarristenkarriere sein sollte, doch Iommi wird dadurch erst recht angetrieben und er stimmt seine Klampfe tiefer um weniger Druck auf seinen verstümmelten Fingern zu spüren, gleichzeitig entsteht mit Hilfe eines Arbeitsunfalles ein absolut neues Soundgefüge, das bis dato noch niemand gehört hatte.

John Michael Osbourne jobbt derweilen in einem Schlachthaus, als Klempner, Maler und bei einem Bestatter – mehr Klischee geht nicht! Aus der Geldnot heraus begeht er Einbrüche und wird für ein paar Wochen hinter schwedische Gardinen gesetzt – dort tätowiert er sich mit einer Graphitnadel seinen Spitznamen über die Finger: OZZY! Seine Kindheit und Jugend sind geprägt von einfachen Verhältnissen und Ozzy leidet zusätzlich an einer Schreib- und Leseschwäche, nur eines hat er sich in den Kopf gesetzt: Er will Sänger werden, berühmt und erfolgreich sein! So hängt er einen Zettel im lokalen Record Store auf: „Ozzy Zig needs a Gig!“. Der Beginn einer Weltkarriere!
 


"Black Sabbath" - Klingt wie nichts zuvor! [3]


Iommi und Ozzy finden so zueinander, und dabei wollte Iommi den durchgeknallten Osbourne erst garnicht als Fronter engagieren, waren sie doch zusammen in der gleichen Schule gewesen und Ozzy war damals schon der erklärte Clown. Iommi zweifelte wahrscheinlich an Ozzys Fähigkeit etwas bis zum Ende durchzuziehen – mangels Alternativen wurde der abgedrehte Osbourne aber doch zur Stimme von BLACK SABBATH, die sich vorerst noch EARTH nannten. Zwischendurch machte Iommi einen Ausflug zu JETHRO TULL, kehrte jedoch wieder zu EARTH zurück und nachdem man herausgefunden hatte, dass sich bereits eine andere Kapelle den Namen EARTH gesichert hatte, benannte man sich nach dem Film „Die drei Gesichter der Furcht“ von Mario Bava, dessen Titel im englischen eben BLACK SABBATH lautete.

Gleichzeitig zur Namensgebung, verdanken die Herren der Finsternis auch ihren Erfolg dem Trash-Horror-Kino der 1960er: Wenn Leute in ein Kino gehen um sich erschrecken zu lassen, dann muss das doch eigentlich auch mit Musik funktionieren – düstere Schauergeschichten im erdrückenden Klangkleid als ultimate Selling-Point! Im Gegensatz zum florierenden Rock'n'Roll und dominierenden Jazz des damaligen Zeitgeistes, wurden die Gitarren hinuntergestimmt, der Sound wurde verlangsamt, stieg hinab in einen wabernden Äther und Ozzys einmalig verpeilte Stimme, die vor sich hin kriecht wie ein vom Gehörnten persönlich Gejagter, oder besser ein Besessener eines okkulten Kultes, machten BLACK SABBATH zu einer nie dagewesenen Sensation, und sie erschufen damit eine komplett neue Musikrichtung: Heavy-Metal!
 


"Paranoid" - das wohl stärkste Album der Bandhistorie im schicken LSD-Look [3]
 

1970 erschien das im Schnelldurchlauf (angeblich in nur 12 Stunden) aufgenommene Debütalbum „Black Sabbath“, welches für viele bis heute nicht nur die Gründungsstunde des Heavy-, sondern auch des Doom-Metal darstellt. „The Wizard“, „N.I.B.“ oder „Evil Woman“ lassen eine Generation an Verdrossenen glückselig aufspringen, diese Musik ist düster, brutal und zum Fürchten – genau wie das echte Leben! BLACK SABBATH stellen einen musikalischen Gegenpol zur Hippie-Kultur dar, auch wenn man selbst den psychoaktiven Selbstexperimenten nicht abgeneigt ist und die Message in politischen Aussagen, wie in „War Pigs“ auf dem Zweitwerk „Paranoid“, das für viele für das beste BLACK-SABBATH-Album bis heute ist (Auch für den Schreiberling wohl eines der unübertroffensten Werke der gesamten Musikhistorie, seit der erste Neandertaler auf einen Baumstumpf trommelte!), sich gegen Krieg und für eine tolerante Gesellschaft ausspricht. „Paranoid“ selbst sollte gar nicht jenen Titel tragen und wurde zuerst mit „Walpurgis“, dann „War Pigs“ und anschließend in „Paranoid“ umgetauft – das Label Vertigo drängte wohl auf einen Titel der nicht direkt mit dem Vietnamkrieg in Verbindung gebracht werden konnte.

War „Black Sabbath“ noch eher bluesig angehaucht, so marschierte man mit „Paranoid“ weiter in rockige Gefilde und manifestierte mit „Planat Caravan“, dem sich rächenden „Iron Man“ oder „Hand Of Doom“ endgültig den Status der Prediger des Gehörnten – obwohl sich keines der Mitglieder jemals als Okkultist outete, der Marketingeffekt wurde dennoch medienwirksam genutzt, denn Horror verkaufte sich gut und eine 60er-Jahre-Schwiegermama wäre so oder so mit einem Rockmusiker nie im Leben zufrieden gewesen. BLACK SABBATH hatten es geschafft, die Düsternis zur Marke etabliert und füllten bald ganze Stadien von begeisterten Anhängern – Ozzy betitelte sich bald selbst  als „Prince of fucking Darkness“ und bis zur unumstrittenen Thronbesteigung war es nur mehr ein kleiner Schritt.
 

BLACK SABBATH? They´re darker than dark. Bigger than big. Scarier than scary. They were the band who shook things up a little bit, showed people the dark side, as opposed to The Beach Boys.” – Tommy Lee (MÖTLEY CRÜE[1]
 


"Masters Of Reality" - Bis heute die Stoner-Bibel! 
[3]
 

III. Krönung zu den unumstrittenen Fürsten der Finsternis

1971 befindet sich der Vietnamkrieg gerade in seiner Eskalationsphase und mit „Masters Of Reality“ schrauben die mittlerweile tourenden und gefeierten neuen Schrecken der Zivilgesellschaft ihren Sound noch einmal um drei Halbtöne tiefer und wenden sich lyrisch noch mehr und intensiver dem Schrecken des Krieges zu. Selbstfindung und Theologie halten Einzug in das thematische Konzept und man wendet sich, dem Zeitgeist entsprechend, lyrisch und auch privat den Drogen zu – Alkohol, Marihuana und LSD gehören zu jener Zeit zum guten Umgangston, wie Schlaghose und Fransenjacke! „Masters Of Reality“ ist wohl das psychedelischte Album der noch jungen Karriere und wird bis heute von Stoner- und Sludge-Künstlern wie Fans als eines der wichtigsten Alben der Historie angeführt. Die gerne als BLACK-SABBATH-Klone bezeichneten ORCHID benannten sich nach einem der auf „Masters Of Reality“ veröffentlichten Songs und „Sweet Leaf“ wird zur Hymne einer ganzen Generation von Hobbygärtnern.

Gleichwohl kann „Masters Of Reality“ nicht mehr an die Verkaufszahlen von „Paranoid“ anknüpfen - verkaufte sich der Vorgänger noch unglaubliche vier Millionen mal, geht „Masters Of Reality“ nur mehr zwei Millionen mal über den Ladentisch. Das nachfolgende „Black Sabbath Vol. 4“ wird noch gut eine Million Mal verkauft – entgegen der rückläufigen Verkaufszahlen feiern die Jungs aus Birmingham aber weiter unglaubliche Live-Erfolge, bespielen die größten Bühnen und die Welt liegt ihnen zu Füßen, sie sind am absoluten Höhepunkt angekommen und den Titel der Fürsten der Finsternis wird ihnen niemand mehr streitig machen können!
 


"Black Sabbath Vol.4" - Fransenjacke and God bless you all! [3]
 

„They were and still are a ground-breaking band. You can put on the first BLACK SABBATH Album and it still sounds as fresh today as it did 45-odd years ago. And that´s because great music has timeless ability: to me, Sabbath are in the same league as THE BEATLES or MOZART. They´re on the leading edge of something extraordinary.” – Rob Halford (JUDAS PRIEST[1]
 

IV. Sex, Drugs and BLACK SABBATH

“Black Sabbath Vol. 4”
sollte eigentlich den Titel “Snowblind” tragen – wieder hatte Vertigo ein Problem mit dem offensiven Titel. „Snow“ als Slangausdruck für Kokain mochte zwar den Vorlieben der Bandmitglieder entsprechen, jedoch war das dem Label ein Dorn im Auge – in den Danksagungen des Albums findet sich dann doch noch der Hinweis auf eine „great COKE-Cola Company“, ein Schelm der Böses dabei denkt. Gleichzeitig mit dem Erfolg und der ungezwungenen, andauernden Verfügbarkeit von Substanzen aller Art, leisten sich BLACK SABBATH und insbesondere Ozzy einen ausschweifenden Konsum – Nächte werden durchgezecht, die Tage verschlafen und es wird alles in die Hirnwindungen gezogen, das den Rauschzustand nicht abreißen lässt.

1973 legt man mit „Sabbath Bloody Sabbath“ nach und beginnt auch zunehmend Synthesizer in den Sound zu integrieren. BLACK SABBATH machen ihren ersten großen Wandel seit dem Sprung vom blueslastigen „Black Sabbath“ zum rockigen „Paranoid“ und es zeichnet sich langsam der Weg ab, den Iommi im Songwriting auch nach den Ozzy-Jahren begehen wird – BLACK SABBATH befinden sich im Wandel zu dem, was später als klassischer Heavy-Metal bekannt werden sollte und die goldenen Zeiten der 1980er zum Metal-Jahrzehnt machte.

 


"Sabbath Bloody Sabbath" - der erste Schritt in Richtung klassischen 80er Heavy-Metal [3]
 

Mit „Sabotage“ beginnt der allmähliche kommerzielle Niedergang von BLACK SABBATH, man verkauft „nur“ mehr 500.000 Stück, obwohl das Werk von der Fachpresse gefeiert wird und auch heute noch als eines der besten Metal-Alben aller Zeiten gilt, und wahrscheinlich der Kraft von „Paranoid“ am ehesten das Wasser reichen kann. Während man sich im musikalischen Umbruch befindet, werden die Ausschweifungen des „Prince of Darkness“ immer mehr zum Problem für die Band – Ozzy schießt sich die Birne weg, erscheint zu spät zu Konzerten und steht durchgehend neben der Spur.

Als 1976 „Technical Ecstasy“ erscheint, ist die Band schon intern zerstritten. Man war sich schon im Studio nicht über die weitere Ausrichtung der Band einig und als man anschließend von einer aufstrebenden jungen Band aus Australien, die sich AC/DC nannte, aufgrund der Drogeneskapden und nachlassender Live-Leistungen, regelmäßig von der eigenen Vorband übertroffen wurde, war das Pulverfass schon angezündet und die Sprengung von BLACK SABBATH nur mehr eine Frage der Zeit. Im Übrigen prügelten sich Geezer Butler und Malcom Young auf der gemeinsamen Tour in einer Kneipe bis aufs Blut, so dass AC/DC aus dem Tourpackage geschmissen wurden – nüchtern waren dabei wahrscheinlich beide nicht!
 


"SABOTAGE" - nebst "Paranoid" wohl eines der absoluten Glanzstücke der Gründerjahre [3]
 


"Technical Ecstasy" - intern brodelt es schon, der Rausch geht trotzdem weiter! [3]
 

Ozzy steigt aufgrund des Todes seines Vaters kurzzeitig aus der Band aus und wird durch Dave Walker ersetzt, kehrt jedoch 1978 für „Never Say Die“ zurück, und mit einer Zehn-Jahre-Jubiläums-Tour wird das Schicksal von BLACK SABBATH gemeinsam mit Ozzy besiegelt. Die Songs für „Never Say Die“ wurden, da Ozzy nichts einsingen wollte, da mit Dave Walker zusammen komponiert wurde, am Morgen komponiert und am Abend im Studio aufgenommen – Iommi beschreib die Situation treffend: „Wir kamen uns vor wie Maschinen, die nur noch funktionieren mussten und keine Zeit hatten, ihre Ideen erstmal sacken zu lassen.“ [4] Nebenbei riss der Drogenkonsum nicht ab und als man auf Tour von VAN HALEN durchgehend spielerisch in den Schatten gestellt wurde und Ozzy auch noch verspätet zu Konzerten erscheint und am Ende einen gesamten Auftritt im Rauschzustand verpennt, wird er aus der Band geworfen und BLACK SABBATH sind in ihrer ursprünglichen Form Geschichte. Iommi wendet sich im Folgenden mit Ronnie James Dio dem klassischen Heavy-Metal-Segment zu und schuf mit „Heaven And Hell“ einen weiteren, bis heute unsterblichen Metal-Klassiker.
 

“I moved from JIMI HENDRIX on to BLACK SABBATH. I loved the first BLACK SABBATH Album. I have actually used parts of that album on a lot of my records. I think people will call that album the invention of Heavy-Metal. Those heavy Riffs are incredible.” – Ice-T [1]
 


"Never Say Die" - das letzte Album, bevor es zum Bruch der Gründungsmitglieder kam [3]
 

V. The Ten Year War

Die Jahre 1968 bis 1978 dürfen getrost und passend als “The Ten Year War” bezeichnet werden – künstlerisches Schaffen und Selbstzerstörungen halten sich die Waage und als man sich 1997 wieder in Originalbesetzung zusammenfand, und 2013 noch mit „13“ das letzte Album der Bandhistorie gemeinsam mit Ozzy aufnahm, der mittlerweilen auch ein „geordnetes Leben“ führte und sogar seine Führerscheinprüfung endlich absolviert hatte, entschloss man sich den ersten zehn Jahren der Bandgeschichte noch einmal besondere Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Auf der Abschiedstournee „The End“ und dem allerletzten Konzert in ihrer Heimatstadt Birmingham, lag der Fokus auf den glorreichen Anfangsjahren - und mit der „The Ten Year War Box" bekommt der Fan und Liebhaber dieser Jahrhundertband und ihres einflussreichen Frühwerkes nun ein Schmankerl vorgelegt, das sämtliche Höhen und Tiefen der Bandhistorie wiederspiegelt.
 


"The Ten Year War" - edel, allumfassend und mit sexy Band-Pics im Hardcover Photobook [3]
 

Die edlen Re-Release-Vinyl aller ersten acht Alben in unterschiedlichen, unikaten Splatter-Designs sollten das Herz eines jeden Sammlers höher schlagen lassen, und dass die Scheiben auch alle im originalen Outfit erscheinen, sei noch als Draufgabe erwähnt. Dazu gibt es noch die Reproduktion der japanischen Pressung der „Evil Woman“-7‘‘Single und gleiches für die chilenische Version von „Paranoid/The Wizard“, welche einst nur in einer Auflage von 100 Stück auf dem Markt erschien. Nebenbei liegen noch ein Nachdruck des Programmheftes der 1978er-Tour, ein Nachdruck der originalen „The Ten Year War Broschüre“, ein Tourposter und ein USB-Stick in BLACK-SABBATH-Cross-Design bei, welcher sämtliche acht Alben der Anfangsjahre digital enthält – welch Marketing-Gag! Besonderes Augenmerk sollte man jedoch auf beiliegendes Fotobuch legen, welches seltene Aufnahmen aus den Anfangsjahren zeigt und in Form von Zitaten die Meinung der Metal- und restlichen Welt zur Band wiederspiegelt – ein besonderes Highlight mit besonderem Unterhaltungswert. „The Ten Year War“ stellt zweifelsohne eine nicht gerade billige Investition dar, wird jedoch der Band und dem Fan in jeder Hinsicht gerecht – hier liegt ein hochwertiges Boxset vor, welches wirklich alle Stückerln spielt!
 

BLACK SABBATH. Yeah, those guys are something. We toured with them, and while they´re different to us, you know you are in the presence of greatness. But I don´t think we´ll know just how good they were until they´re no longer around. Then you´ll realise the impact they´ve had. That’s the wa it seems to work. You have to lose something to appreciate it.” – Bon Scott (AC/DC[1]
 

Box-Set-Inhalt:
- Black Sabbath (1970)
- Paranoid (1970)
- Master Of Reality (1971)
- Vol. 4 (1972)
- Sabbath Bloody Sabbath (1973)
- Sabotage (1975)
- Technical Ecstasy (1976)
- Never Say Die (1978)
- 7’’ Japanese Version of Evil Woman/Black Sabbath
- 7’’ Chilean Version of Paranoid/The Wizard
- Ten Year War Brochure
- 1798 Tenth Anniversary World Tour Programme
- Photo-Hardbook
- Reprinted Tour Poster from 1972
 

 Am Ende bleibt nur noch die Erkenntnis: Auch wenn BLACK SABBATH zuletzt ihren Abschied von der Weltbühne gefeiert haben: Der Sound wird ewig leben! Revolution in their minds - the children start to march!
 


The End Tour 2017 in Vienna - Der Sound wird ewig leben! [5]


Quellverzeichnis:
[Header-Band-Foto]: Warner Bros Records, 18.07.1970: Trade ad for Black Sabbath's album Black Sabbath (1970);Billboard, page 7, 18 July 1970
[1]: Black Sabbath; 2017: The Ten Year War Box; Photo-Hardbook

[2]: Birmingham Mail (online); aufgerufen am 29.09.2017: 
http://www.birminghammail.co.uk/news/nostalgia/gallery/archive-photos-birmingham-1960s-10800614
[3]: Black Sabbath; 2017: The Ten Year War Box; Photos by Laichster for Stormbringer.at
[4]: 
Michael Rensen: Der Urknall des Metal-Universums, die Ozzy-Jahre. Black Sabbath History, in: Rock Hard, Nr. 297, Februar 2012, S.14-25, S.24
[5]: Stormbringer.at; Laichster; 30.06.2016: Black Sabbath "The End Tour" - Vienna

 


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