LORD OF THE LOST - The Heartbeat of the Devil

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VÖ: 06.05.2022
Bandinfo: LORD OF THE LOST
Genre: Gothic Metal
Label: Napalm Records
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Lineup  |  Trackliste

Nach ihrem 2021 Werk "Judas" haben LORD OF THE LOST nun etwas Schnelles, Kurzes gemacht. Das machen sie ja öfter. Diesmal heißt die EP "The Heartbeat of the Devil" und ist ein Werk mit fünf Stücken, von denen nur der Titeltrack "The Heartbeat Of The Devil" ein eigener Song ist. Die anderen sind entweder Coverversionen von sehr berühmten Songs bzw. eine Piano Version des Titeltracks.

"The Heartbeat Of The Devil" ist ja nichts Neues. Diese Nummer war schon 2021 auf dem Album "Judas".

Aber die Piano-Version von "The Hearbeat Of The Devil" hört man jetzt und die klingt ausgezeichnet. Ich liebe Chris Stimme - sie harmoniert wunderbar zum Piano und den düsteren, intensiven Tönen, die diesem entlockt werden. Ein sehr schöne Komposition.

Die Cover Songs, ja die sind interessant. Da haben sich LORD OF THE LOST über ein paar Nummern her gemacht, die sehr bekannt sind und ihnen gehörig ihren Stempel aufgedrückt. Die Songs klingen völlig anders als die Originale und entwickeln mit den intensiven Keyboards bzw. Programming Teilen einen völlig anderen Vibe. Was hätten wir denn da:
LADY GAGA darf den "Judas" liefern, IRON MAIDEN "Children Of The Damned" und vom Musical HEDWIG AND THE ANGRY INCH gibt es den Song "Wig In A Box".

LADY GAGA ist in ihrer verrückten, künstlerischen Art schon seit langem eine Inspiration für Chris Harms und die Band. Da lag es nahe, ein Cover aufzunehmen. Sie spielten es ja schon öfter.

"Children Of The Damned" hört man hier zum ersten Mal mit Cello und Piano, Chris klingt inbrünstig-intensiv und der Song hat mit dem emotionalen Gesang und dem Chor Hymnencharakter. Keine Bange, das ist natürlich kein Schmusesong, auch wenn sich die Beschreibung vielleicht so anhört. Aber bei IRON MAIDEN startet der Song genauso ruhig und entwickelt sich dann mit Schlagzeug und Bass und Gitarren zu einem Metal Song - genauso ist es bei LORD OF THE LOST.

Auch das Musical-Stück "Wig In A Box" hat es in dieser Bearbeitung in sich. Chris und Piano - wie immer eine Mischung, die unter die Haut geht - liefern einen sanften, einfühlsamen Start, und dann mischt sich Big Band Musical Sound dazu. Die Beschwingtheit mit einem leichten heavy Touch ist großes Kino. Und wie im Kino entwickelt sich der Song mit verschiedenen Nuancen von soft über Musical zu Metal - also Cinematic Metal mit Growls und Screams in Reinkultur und sehr überzeugend in der Bandbreite des Songwritings. Toll, was daraus gemacht wurde. 



Bewertung: 4.0 / 5.0
Autor: Lady Cat (18.05.2022)

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