AILAFAR - State Of Mind

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VÖ: 12.02.2021
Bandinfo: AILAFAR
Genre: AOR
Label: Valve Studio Records
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Lineup  |  Trackliste

Neuer Melodic-Stoff aus dem Süden Europas, genauer gesagt aus Griechenland, und, wie nicht anders zu erwarten, aus dem Stall der Nummer 1 in Sachen griechischer Rockmusik: Chris Siloma, Produzent, Manager und Mitstreiter bei vielen dieser hervorragenden Musiker. Einer der talentiertesten unter diesen ist der Gitarrist, Produzent und Songwriter John Tzortzis, der die Band AILAFAR 2006 gründete und mit vielen Besetzungswechseln noch immer äußerst aktiv ist.

„State Of Mind“ heißt das nunmehr vierte Full-Length-Album und bringt erfreulicherweise keine großen Überraschungen: AOR/Melodic Rock vom Feinsten, meist mit weiblichen Leadvocals und vielen Gästen. Größtes Augenmerk wird wieder auf Melodie und Harmonie gelegt. 

Das rockige „Zombie Town“ mit der hervorragenden Gitarrenarbeit und der markanten Stimme von Tatiana Economou ist ein Auftakt nach Maß, gefolgt von „Tide Of Spirits“, einem Song mit einem wunderschönen Refrain und einer getragenen Melodie. Hochmelodisch geht’s weiter mit „Life Is A Chess“ (mit einem Killer Solo von Mr. Tsortzis) und „Step Up the Stairs“, wobei die Grenzen zwischen Rock und Pop verschmelzen. Balladen dürfen natürlich nicht fehlen: "Teach Me To Dance" (Duett Tatiana Economou mit Dean Mess – der einzigen männlichen Stimme auf dem Album!) und „The Last Day“ mit dem märchenhaft schönem Leadgesang von Maria Katikaridou. 

Alle Songs strotzen vor eingängigen Melodien, markanten Hooks, Riffs und Refrains, die in keiner Weise abgelutscht wirken, sondern direkt ins Ohr gehen, abwechslungsreich, nie langweilig, mit interessanter Instrumentierung. Da mit einer Ausnahme die Leadvocals ausschließlich weiblich besetzt sind, muss man Vergleiche nur mit den Besten der Besten ziehen: Issa, Pat Benatar, Robin Beck oder Melissa Etheridge. Wer auf poppigen Rock (oder rockigen Pop) à la BON JOVI, Bryan Adams, HEART oder den oben genannten Ladies steht, wird mit „State Of Mind“ bestens bedient, Vertreter der harten metallischen Sorte werden keine Freude haben. 

 

 



Bewertung: 4.5 / 5.0
Autor: Wolfgang Kelz (11.02.2021)

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