PSYCHOSOMATIC - The Invisble Prison

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VÖ: 28.08.2020
Bandinfo: PSYCHOSOMATIC
Genre: Thrash Metal
Label: Nefarious Industries
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Lineup  |  Trackliste  |  Credits

Wow, seit 1988 sind PSYCHOSOMATIC schon aktiv. Bis zum Hören des vorliegenden, siebten Studioalbums der Amis war mir die Truppe allerdings völlig unbekannt. Also schnell mal reingehört in die bisherigen Releases. Thrash mit Death Metal und Punk Einflüssen (Labelwerbung) ist angesagt (ist Thrash Metal nicht von Haus aus punkbeeinflusst?). Der Stil der Band hat sich im Lauf der Jahr(zehnt)e abgesehen vom Debüt und der von Veröffentlichung zu Veröffentlichung länger werdenen Laufzeiten der Songs nicht wirklich groß verändert. Serviert wird dem Hörer hardcorelastiger, meist eingängiger Thrash Metal aus der SUICIDAL TENDENCIES Ecke.

Der Starter "We Don't Trust You" erinnert vom Riffing her frappierend an KNORKATORs "Ich will nur ficken", wobei ich nicht glaube, dass PSYCHOSOMATIC jemals von der meisten Band der Welt gehört haben.

In der Folge prügel-groovt sich der Vierer aus Sacramento durch elf weitere Stücke, die allerdings nicht gerade vor Einfallsreichtum strotzen, sondern eher relativ gleichförmig geraten sind. So macht sich beim Hören immer mal wieder gepflegte Langeweile breit. Spaß machen PSYCHOSOMATIC vorrangig in den mit taffen Gang Shouts bestückten Refrains, aber das ist auf Dauer einfach zu wenig. Denn wirklich hängen bleibt da eigentlich nix.

Fazit:

Kurz und knapp, schlecht geht anders, gut allerdings auch. Und so wird aufgrund mangelnder Finesse im Songwriting und fehlender zündender Momente "The Invisible Prison" in der Masse der durchschnittlichen Veröffentlichungen untergehen. Schade eigentlich.

P.S.: Den Death Metal habe ich bislang nicht gefunden. Aber um weiter danach zu suchen, müsste ich mir die Scheibe ja mindestens noch einmal anhören, und das wird wohl eher nicht passieren.



Bewertung: 2.5 / 5.0
Autor: Ernst Lustig (27.08.2020)

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