COMANIAC - Holodox

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VÖ: 03.04.2020
Bandinfo: COMANIAC
Genre: Thrash Metal
Label: Unbekannt
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Lineup  |  Trackliste  |  Credits

Die Riffschmiede COMANIAC zieht ein neues Eisen namens "Holodox“ aus dem Schmelzofen und wird im April online erhältlich sein. In Zeiten des Coronavirus sind die geplanten Konzerte abgesagt worden, aber bis die Bühnen wieder geöffnet werden, kann man sich der geballten, progressiven Härte von „Holodox“  hingeben.

Hurtig geht es mit dem gleichnamigen Songtitel los, in dem die Gitarristen komplexe Rhythmen in die Saiten hauen. Das Schlagzeug kann mit Leichtigkeit das Tempo mithalten und findet sogar Zeit knackige Zwischenspiele auf den Trommeln zu klopfen. Damit die progressive Rhythmik nicht zu sehr ins Stocken gerät, sorgen schwungvolle Neckbreaker im langsameren Tempo für Abwechslung.
In „Narcotic Clan“ brüllt Jonas Schmid (Gitarre, Gesang) die gesellschafkritischen Verse ins Mikrofon, welche teilweise mit dem Rest der Band im Chor hineingeschrien werden. Damit Thrash Aficionados was zum Schmunzeln haben, knallt der Sänger sogar einen Begriff aus der Social Media Welt (LMFAO=Laughing My Fucking Ass Off“) in den Refrain.

Zum Schluss verabschiedet sich die Band mit der Rockballade „Bittersweet“, in der die Gitarren zwischen akustischen Lagerfeuerklimpern und verzerrten Soloorgien hin und herwechseln. Der Bass liefert sich einen Schlagabtausch mit den Gitarristen, abgesehen davon, verhält er sich im Lied zu ruhig, um deutlich gehört zu werden.
COMANIAC unterhaltet einen mit gutem Schmäh und progressiven Songstrukturen, über die J
onas Schmid (Gitarre, Gesang) apokalyptische Verse singt. Im Album jedoch hält sich der Bassist zurück und stellt sein Können erst zum Schluss unter Beweis.
 



Bewertung: 4.0 / 5.0
Autor: Julian Dürnberger (29.03.2020)

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