WARSENAL - Feast Your Eyes

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VÖ: 15.11.2019
Bandinfo: Warsenal
Genre: Thrash Metal
Label: Svart Records
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Lineup  |  Trackliste

Es schnalzt im Nacken, die Beine sind am Zappeln und die Gier nicht zu stillen. Das neue Speed für Thrashjunkies der alten Szene heißt WARSENAL. Auf ihrer neuen Platte „Feast The Eyes“ wird mit dem Gedanken gespielt, sich den Horror bildlich vorzustellen und bei dem kanadischen Trio scheint Verstümmelung die ideale Metapher dafür zu sein. Die fetzigen Riffs heizen den Motor an, um die Killermaschine auf Hochtouren zu bringen.

Mat (Gitarre, Gesang) startet mit einer endlos klingenden Melodie, die vom Bass geführt wird und stürzt sich später in ein Höllentempo. Die flotten Noten werden unter hohem Druck aus den Saiten gehauen, damit die Thrashmaschine an Fahrt aufnimmt. Jeffrey Milaire (Bass) kommt mit dem Tempo gut zurecht und bewegt sich gerne jenseits von den Gitarrenriffs. Der Schlagzeuger bahnt sich konsequent mit Offbeats seinen Weg durch das Album, ohne das Gefühl zu bekommen monoton zu klingen. Als Todesstoß wird man noch mit der „Crystal Whip“ erschlagen und von dreckigem Gitarrensound verwöhnt. Damit man nicht in Ohnmacht fällt, rotzt Mat (Gesang, Gitarre) einem die Texte ins Ohr. 

Jedes von den Instrumenten hat im Album einen Glanzmoment - sei es ein einleitender Trommelwirbel oder eine groovige Basslinie zu Beginn. Unter dem blutlüsternen Trio herrscht gut funktionierende Demokratie und versteht sich auf brutalen Spaß. WARSENAL spiegeln in ihrer Musik die alten Zeiten von MEGADETH und EXODUS wider und schaffen es dennoch „Feast The Eyes“ ihre persönliche Note zu verpassen.
 



Bewertung: 5.0 / 5.0
Autor: Julian Dürnberger (11.11.2019)

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