JETBOY - Born To Fly

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VÖ: 25.01.2019
Bandinfo: Jetboy
Genre: Sleaze Rock
Label: Frontiers Records
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Lineup  |  Trackliste

JETBOY waren Mitte der achtziger Jahre eine der vielen Glam/Sleaze/Hard Rockbands in Kalifornien, die aber nie die oberste Klasse erreichten. Das Debütalbum "Feel the Shake" und der Nachfolger „Damned  Nation“ erreichten aber zumindest einige Beachtung in der Szene, ehe die Band sich 1992 wie viele andere auf Grund der Grungewelle auflöste. Einflüsse kamen vor allem von Größen wie FASTER PUSSYCAT, AEROSMITH, HANOI ROCKS, L.A. GUNS oder GUNS´N’ROSES.

Doch über ein Jahrzehnt später kam JETBOY wieder zusammen, machten einige Touren und nahmen 2010 eine neue EP, „Off Your Rocker“, auf. Die Live Aktivitäten setzen sich in der Folge fort, nunmehr gibt es auch wieder neuen Stoff in Form eines Albums: „Born To Fly“.

Wie klingen JETBOY mit den Originalmitgliedern Mickey Finn, Billy Rowe und Fernie Rod plus dem früheren FASTER PUSSYCAT-Bassisten Eric Stacy und Drummer Al Serrato im neuen Jahrhundert? Eigentlich hat sich nicht viel geändert: Hardrock mit Sleaze- und Blueseinflüssen. Die ersten drei Tracks sind biedere Rocknummern, nicht mehr und nicht weniger. „The Way That You Move Me“ und „Brokenhearted Daydream“ bieten 80er Jahre typischen Sleazeeinschlag, während „Inspiration From Desperation“ sehr altmodisch daherkommt. Bei „Smoky Ebony“ und „A Little Bit Easy“ kommt Mickey Finns Harmonica in Bluesmanier zum Einsatz. Eindeutiger Höhepunkt ist das höchst eingängige „Every Time I Go“, auch die flotten Rocker „All Over Again“ und „She“ wissen zu gefallen.

Insgesamt ist das Album abwechslungsreich und recht gut gemacht, mir persönlich fehlt aber das Räudige und das Rotzige der Achtziger.  



Bewertung: 3.5 / 5.0
Autor: Wolfgang Kelz (23.03.2019)

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