MAGIC CIRCLE - Departed Souls

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VÖ: 29.03.2019
Bandinfo: Magic Circle
Genre: Doom Metal
Label: 20 Buck Spin
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Lineup  |  Trackliste

Wer kann sich nicht an Klassiker wie „Black Sabbath“ oder „Paranoid“ von BLACK SABBATH erinnern.  Sie sind zeitlose Metalhymnen, die heute noch die Rockerbars beschallen. Dieses Mal geht es nicht um die Urväter der metallischen Musik, sondern um die okkulten MAGIC CIRCLE.  Sie klingen wie die amerikanischen Bastarde von Ozzy Osbourne und Co., jedoch drehen sie den Verzerr-Regler ein Stückchen weiter auf. Brandon Radigan (Vocals)  schickt mit seiner energischen Stimme ein Paar Seelen ins Jenseits. Dieser Spruch passt zum Albumtitel „Departed Souls“, wie die Faust aufs Auge.

Die Gitarren katapultieren sich vom Half Time in schwungvolle Soloparts.  Zu dem schlagkräftigen Getrommel von Michael Quartulli (Drums) kommen die Riffs im peitschenden Rhythmus sensationell herüber. Für eine stimmungsvolle Pause sorgt „Nightland“, das sich, trotz angenehmen zweistimmigen Kopfgesangs, in eine wildgewordene Monstermelodie verwandelt.  
So gerne ich auch den kratzigen pentatonischen Gitarrenläufen zu höre, muss ich mich der energischen Stimme des Frontmanns widmen. Das amerikanische Bastardwunderkind Brandon Radigan (Vocals) beschallt meine Ohren tief bis in die 1970er-Jahre. Jede Note, die er singt, drückt er mit ganzer Kraft aus den Lungen. 
Das Schlusslicht der fetzigen Fahrt bildet „Hypnotized“. Der Name ist Programm und die Gitarren hypnotisieren deinen Verstand, während sich Justin DeTore (Bassist) in die vorderste Reihe stellt. Seine lautstarken Momente fallen bei „Departed Souls“ jedoch sehr mager aus. 

Auch wenn ich von der basslastigen Fraktion mehr erwartet habe, ist trotz allem das neue Studioalbum ironischerweise eine Aufmunterungsmaschine. Schwungvolle Gitarrenriffs versetzen die langhaarigen Köpfe in peitschende Bewegungen. Die wuchtigen Trommeln schnalzen richtig ins Genick. Der Hauch von 70er-Jahre-Nostalgie verpasst „Departed Souls“ einen wohlgereiften Beigeschmack. 

 



Bewertung: 4.5 / 5.0
Autor: Julian Dürnberger (22.03.2019)

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