GIOELI-CASTRONOVO - Set The World On Fire

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VÖ: 13.07.2018
Bandinfo: GIOELI-CASTRONOVO
Genre: Melodic Rock
Label: Frontiers Records
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Lineup  |  Trackliste

Schlagzeuger Deen Castronovo, bekannt für seine Aktivitäten bei HARDLINE, JOURNEY, REVOLUTION SAINTS oder den DEAD DAISIES, und HARDLINE-Sänger Johnny Gioeli haben sich nach zig Jahren wieder auf ein Packl geworfen und ein Album gemacht. Wer die zwei und ihre Vergangenheit kennt und dem Backgrounds wie Frontiers Records oder Alessandro Del Vecchio ein Begriff sind, der weiß sofort, wohin es geht. Das klingt ganz nach klassischem Hard Rock und Melodic Rock sowie nach REVOLUTION SAINTS und einer Menge anderer Melodic Bands, die (noch) immer den Ton angeben.

"Set The World On Fire" ist ein Album, das die Talente der beiden perfekt kombiniert. Es liefert klassischen Hard und Melodic Rock mit modernem Pfiff und ist ein Leckerbissen für Fans dieses Genres. Teilweise werden mit diesem neuen Album aber auch Fans von BON JOVI fündig. Johnny Gioeli klingt ganz kräftig nach John und die Melodien könnten gelegentlich auch von dieser Mega-Band stammen. Wenn man Songs wie "Through" einer unbedarften Person vorspielt, kann es passieren, dass diese gleich mal sagt: "Hey, ist das was Neues von BON JOVI?" So groß ist die Ähnlichkeit.

Da sich Deen inzwischen auch schon einen sehr guten Ruf als Sänger eingehandelt hat, ist Johnny nicht alleine am Mikro. Sehr oft liefern sich die beiden ein Duett und ich muss sagen, die Stimmen der beiden harmonieren sehr schön. Das Feuer, das früher zwischen ihnen war, ist noch immer am Brennen und sie bringen ihre Sanges- und Spielfreude bei jedem Song rüber. Besonders gut ist das gleich beim Opener "Set The World On Fire" zu hören.

Die zwölf Nummern sind natürlich melodisch und voll von mitreißenden Rock-Rhythmen. Es gibt Nummern zum lässig Abrocken: "I Need You Now", "Ride Of Your Life" (hier lässt der Piano-Start eigentlich in eine andere Richtung denken), "Run For Your Life" oder "Remember Me" (wieder sehr viel BON JOVI), Songs die powerhafte Balladen sind, wie "Who I Am", "It's All About You" (hallo John...) oder "Walk With Me" und natürlich Keyboard-Melodic-Rock-Feger à la "Fall Like An Angel".

Ein bisschen aus dem Schema laufen "Mother" und der letzte Song des Albums "Let Me Out". Ersterer ist mutig mit etwas Pop angehaucht - ich sehe es mit Augenzwinkern mal so: das ist ein Song, der auch der Mama gefallen kann. Zweiterer ist eine Akustiknummer mit begleitenden Orchesterklängen, die den Fokus auf die Vocals setzt. Mit Kerzenschein perfekt für die Romantiker unter den Hörern.

Fazit: Da müssen sich viele Bands nun anstrengen, diesen Level zu erreichen. Bei mir läuft die Scheibe rauf und runter. Ich kann sie also jedem Melodic Fan nur wärmstens empfehlen.



Bewertung: 4.5 / 5.0
Autor: Lady Cat (07.08.2018)

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