SOME DAYS YOU LOSE - Generation Failure

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VÖ: 20.10.2017
Bandinfo: SOME DAYS YOU LOSE
Genre: Alternative Rock
Label: Gartenhaus Records
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Lineup  |  Trackliste

Max & Moritz...nein, nicht die zwei, die Witwe Bolte das Leben schwer machen! Max ist der Gitarrist und Moritz der Bassist von SOME DAYS YOU LOSE, einer Band aus dem Raum Wiener Neustadt. Desweiteren wäre da noch Drummer Valentin und last but not least, der Motor von SDYL, Frontman Chris Beck. Gegründet wurde die Band im Jahr 2010, damals noch unter dem Namen BACK TO BASIX, seit 2017 mit neuem Namen – SOME DAYS YOU LOSE - mischen sie gekonnt in der heimischen Bandszene mit.

Die erste EP erschien jetzt unter dem Namen „Generation Failure“. Diese bietet (leider nur) fünf Songs, die aber allesamt Ohrwurmgarantie haben! „This Moment“ startet mit den Worten „It started with a beer...“ Ich frage mich, ob so vielleicht auch die Idee zu SOME DAYS YOU LOSE entstand? Die Bassline ist während dem ganzen Song ständig präsent und der Song sprüht nur so vor guter Stimmung. Vor allem der Refrain geht schnell beim Hörer ins Ohr, die Bridge mit der gedämpften Stimme leitet ein Gitarrensolo ein. Chris bietet einen unglaublichen Gesang – fast ein Muss, der Band einige Minuten zu schenken und hinein zu schnuppern. Der Sänger deckt jeden Bereich ab – von rockig bis hin zur getragenen Stimme. „Out Of My Head“ ist ein schnellerer Song, der sich während den Strophen zu einem energiegeladenen Refrain aufbaut. Wunderschön ist die Bridge - dabei animiert die Band ihr Publikum, bei Liveauftritten das Feuerzeug zu zücken. Somit zeigen SDYL, dass sie auch eine ruhige, ja sogar romantische Ader besitzen. Nach der Bridge wird das schöne Bild aber wieder durch die kräftige Stimme des Frontmans zerstört, was sehr originell und kontrastreich ist. Der Song wird dadurch aufs Neue belebt.

Ein ruhiger Einstieg regt beim ersten Hören von „Just Forget“ dann wieder zum Träumen an. Weibliche Unterstützung holt sich die Band von Max`s Schwester Anna Döller. Schade, die Stimme von Anna geht neben dem Gesang von Chris jedoch unter. Hier hätte ich mir mehr Raum für ihren Part gewünscht. Mein absoluter Lieblingssong auf der EP ist dann „One The Line“. Die shout-artigen Einwürfe und die Lyrics runden das Stück perfekt ab, das Drum-Solo bringt Schwung mit sich. Der kurze Cut während dem Lied lässt hoffen, dass der Song noch nicht zu Ende ist.

Ich persönlich hoffe, dass bei SDYL noch viele großartige Projekte auf dem Plan stehen und wünsche den Jungs von Herzen das Allerbeste für ihre Zukunft! Rock on!



Bewertung: 4.0 / 5.0
Autor: Corona (12.02.2018)

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