Wind Rose - Wardens Of The West Wind

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VÖ: 03.02.2015
Bandinfo: WIND ROSE
Genre: Symphonic Metal
Label: Bakerteam Records
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Lineup  |  Trackliste

“Wardens Of The West Wind” ist das zweite Album der italienischen Power Metaller WIND ROSE. Nach ihrem Debütalbum „Shadows Over Lothadruin“ und zahlreichen Auftritten mit WINTERSUN, EPICA und FINNTROLL 2013 und 2014 ging es anschließend retour ins Studio, um neues Material aufzunehmen. Sie blieben ihrem Stil treu und bauten ihn weiter aus, was heißt, diesmal gibt es eine noch intensivere Kombination ihres klassischen Backgrounds mit satten Gitarren und orchestralen Einsätzen.

Vergleicht man die alten Songs mit den neuen, hört man diese Entwicklung auch gut heraus. Die Melodien sind intensiver, satter und gleichzeitig ein wenig verspielter geworden. Vor allem die zahlreichen Einsätze von Hornbläsern/Keyboard und Chören ist auffällig. Eine positive Entwicklung hört man auch bei Sänger Francesco Cavalieri. Er deckt ein breites Spektrum ab und passt seine Stimme den unterschiedlichen Anforderungen an.

Instrumental fallen – wie gesagt – vor allem die orchestralen Parts auf, die Hornbläser und Chöre, oder auch die Orgel, die bei der „Ode To The West Wind“ schon mal an BACHs Orgelkonzerte erinnert.

Wenn man in das Album hinein hört bzw. die Titel liest, bemerkt man rasch, dass sich durch das Ganze ein roter Faden zieht, der wie eine Story klingt. Das beginnt beim keltisch mit Trommeln und Kriegsgesang rüberkommenden Intro, erfährt seine Fortsetzung bei „Age Of Conquest“ oder „The Breed Of Durin“, zieht sich schließlich über „Spartacus“ hin bis zum letzten Song „Rebel and Free“.

Anspieltipps:

Gleich mal das erste lange Stück zu Beginn: „Age Of Conquest“ – eine gelungene Komposition aus fast klassisch wirkenden Parts mit Doublebass, deftigen Riffs und melodischem Chor.

Ganz toll „The Breed Of Durin“ – was hier alles in ein Lied gepackt wird, hat schon Mut. Da gibt es normalen Gesang, Shouts und Chor sowie einen kleinen Teil, den eine Dame singt. Dem gegenüber steht eine ganze Armada an Instrumenten: Sphärische Keyboard-Klänge, Riffs, Doublebass fein vermischt mit orchestralen Takten.

Ein wenig anders gemacht: „Skull And Crossbones“. Das könnte mit seinem Sprechgesang und dem epischen Sound fast eine Filmmusik sein oder zumindest die Hintergrundmusik eines Games.

Fazit: „Wardens Of The West Wind“ bietet ein breites Spektrum an Melodien, Sounds und Vocals. Die symphonischen Klänge mit knackigen Power-Metal-Gitarren und harten Drum-Rhythmen werden sicher ihre Liebhaber finden.



Bewertung: 4.0 / 5.0
Autor: Lady Cat (30.01.2015)

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