05.07.-06.07.2019, Margithalle, HEIDENREICHSTEIN

METAL OUTBREAK 2019

Text: Gregor Eder | Fotos: Gregor Eder
Veröffentlicht am 17.07.2019

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Von 05.07 bis 07.07 war es wieder einmal soweit, dass sich die Waldviertler-Metalgemeinde zusammenfand um einem recht deftigen Line-Up zu huldigen. Die Rede ist vom METAL OUTBREAK 2019, bei welchem heftige Klänge, fetter Leberkas und eine ganz schöne Ladung Spaß geboten wurden. Währenddessen sich meine Kollegen am Sick Midsummer die Kante gaben, tat ich dies in der Margithalle in Heidenreichstein, in welcher das Spektakel aufgeführt wurde.

Aber beginnen wir einmal von Anfang an! Am Freitag schmiss ich mich in mein Auto und machte mich wie alle Jahre auf nach Heidenreichstein im Bezirk Gmünd in Niederösterreich. Dieses Jahr standen so einige Bands am Speiseplan, welche ich schon gut kannte, sowie ein paar für mich unbekannte Gesichter. Kaum am Gelände angekommen, wurde ich schon auf gewohnte Art und Weise begrüßt und machte mich flott daran mein Equipment zu verstauen, da ich selbst mit meiner Band Teil des Line-Ups war, doch dazu etwas später. Kaum hatte ich mich halbwegs mit einem kühlen Blonden akklimatisiert, rief schon die fotografische Arbeit. Doch bevor ich zu schießen beginnen konnte, bewegte sich ein Mann, gewandet in feinem Zwirrn, auf die Bühne und rief zur ersten Kampfrunde auf. Dieser Herr war niemand anderer als Patrick Globus Thalhammer, welcher mit original Boxring-Mikro jede Band des Tages anmoderierte. Kaum war dies geschehen ging es direkt los.

WE HAVE AWOKEN:

 

Schon um 18:00 stand ich vor der Bühne und hatte das 2013 in Schrems gegründete Quintett namens WE HAVE AWOKEN vor der Linse. Diese Band war für mich eine der mir unbekannten Bands  und daher stand ich erwartungsfroh vor dem Wavebreaker, nachdem ich die Herren bildlich eingefangen hatte. Die Herren Matte (Drums), Charlie (Guitar/Vocals), Reini (Guitar) und Christopher (Bass) lieferten eine interessante Mischung aus Hardcore und Metalcore, wobei das Konglomerat nach moderatem melodischen Metal klingt. Wenn es um Metalcore-Elemente geht, handelt es sich bei dieser Band eher um Elemente der frühen Metalcore-Phase, wobei hier und da auch ein bisschen deftigere Rhythmen angestimmt werden, welche definitv nicht an Bands wie BRING ME THE HORIZON oder ASKING ALEXANDRIA erinnern. Insgesamt haben die Herren den Abend fein eröffnet. Leider konnte ich mir nicht das komplette Set geben und den Grund dafür erfährt ihr jetzt.

MAGMABAY:

Wie vorhin angekündigt habe ich selbst auf dem Festival konzertiert und da ich nicht der Typ für Selbstlobpreisung bin, halte ich mich kurz und simpel. Wir sind da rauf marschiert, haben es krachen lassen und Alle waren fein zufrieden. Unsere Mischung aus Stoner/Grunge/Old-School-Metal getoppt mit etwas Death-Metal kam sehr gut bei der doch schon sehr annehmlichen Crowd an und ich glaube im Namen der restlichen Bandmitglieder, Cheese (Bass), Valentin (The Viech) Hoffmann (Drums) und Johannes Mayerhofer (Gitarre, Vocals), sprechen zu können, wenn ich behaupte, dass wir ganz schön Spaß hatten. Mit dem Cover "Jailbreak" von THIN LIZZY kündigten wir unseren anstehenden Gig im Gefängnis St.Pölten an, welcher mittlerweile erfolgreich absolviert wurde, und selbst dieser "alte Rock-Hit" wurde dankend von der Crowd angenommen. Als ich die Bühne verließ erfuhr ich, dass wir Punkt genau von 19:00 bis 19:40 gespielt hatten und die Zeit perfekt genutzt hatten. Mehr gibt es hier nicht zu sagen. Nachdem ich mir direkt ein weiteres Bier hineingeknallt hatte, ging es schon mit den Nächsten weiter.

SARCASTIC TERROR:


"FUCK YOU ALL!" ist das Motto eines Trios, bestehend aus Mani (Guitar, Vocals), Armin (Bass) und Fredy (Drums), aus Reid im Innkreis, aber auch Eferding, deren Namen ihr der Überschrift entnehmen könnt. SARCASTIC TERROR fanden sich, nachdem meine Dudes und ich gelärmt hatten, auf der Bühne ein und brachten der Crowd schnellen heftigen Death-Metal, welcher sich rhythmisch aber auch sehr thrashig zeigte. Die Anwesenden zeigten sich sehr zurückhaltend, ließen das gewohnte Kopfwippen dann aber doch nicht aus, was bei den brachialen Vocals von Mani und den doch fein deftigen Riffs nicht verwunderlich ist. Die zwei Saiten-Drescher gaben Alles und die an den Drums wurde kräftig gedonnert, auch wenn man ehrlicher Weise sagen muss, dass die "Tightness", welche die Rhythmus-Sektion lieferte, sich hier und da etwas lockerte. Im Großen und Ganzen lieferten die drei Herren ein recht deftiges Death-Set ab und machten ihrem Motto alle Ehre! Nachdem ich mit den Herren nach ihrem Abbau Backstage noch entspannt geplaudert hatte, vernahm ich schon die nächsten Klänge von der Bühne.

PAIN IS:

Die Grazer-Partie PAIN IS kennt man mittlerweile ja doch schon recht gut in der Szene und was von 2002 an bei jener abgegangen ist, ist schon beachtlich. Fünfter Platz beim Wacken Open Air Metal Battle Worldwide, KALTEN BACH OPEN AIR, DONAU INSEL FEST etc, bespielt, 4 Alben rausgehauen und mit Bands wie SODOM, BELPHEGOR und EISBRECHER zerlegt. Das ist schonmal eine ziemlich nette Liste an Erinnerungen an die die Bandmitglieder Jerome Jaw (Vocals), Tom Steam (Guitar), MaC (Bass) und Steve T (Drums) zurückblicken können. So standen Sie nun mit ihrem unverkennbaren Bühnenbild vor mir und Jerome begann die Lyrics herauszupressen, während die Rhythmussektion sehr tight lieferte und Mr. Steam über die Saiten flitzte. Zuletzt hatte ich die Truppe am KALTENBACH OPEN AIR als Late-Night-Act gesehen und ich muss sagen, dass sie die gewohnte Qualität hält. Der Metal der da vorgetragen wurde ist solide und auch als nichts Anderes zu bezeichnen, da es sich nicht wirklich um eine bestimmte Genre-Schublade handelt, sondern einfach genau auf das zutrifft, was der durchschnittliche Festivalgänger unter dem Begriff versteht. Dementsprechend kamen die Klänge auch bei der Crowd an, während die durchwegs professionelle Show auf der Bühne von statten ging. Das Set wurde dankend aufgenommen und von mir dann noch mit einem Bier begossen, da ich wusste, dass ich bei der kommenden Band wahrscheinlich keine Sekunde ruhig stehen würde.

MORTAL STRIKE:

Ganz wurde meine Vermutung dann doch nicht bestätigt, da ich beim Fotografieren dann doch eine Zeit ruhig blieb. [Anm. d. Lekt.: Also wirklich! Anfänger! Der Profi bangt und fotografiert gleichzeitig!] Die Herren von MORTAL STRIKE waren einfach zu fotogen. Die Wiener-Thrash-Gewalt präsentierte zum ersten Mal im Waldviertel ihren neuen Sänger Martin Roulance, welcher sich erst vor Kurzem der Truppe angeschlossen hat. Natürlich war nicht nur ich, sondern auch ein netter Haufen an Menschen daran interessiert, wie der „Neue“ liefern würde und so versammelten sich die Interessierten schon beim Soundcheck vor der Bühne. Pünktlich zog das Quintett, bestehend aus Chrir (Guitar), Etzi (Guitar), Max (Drums), Moritz (Bass) und Martin, auf die Bühne und der Thrash-Panzer begann zu rollen. Die Instrumentalsektion lieferte in alter Frische die eingängigen Riffs und Martin fügte sich sehr gekonnt in den Gesamtsound ein. Vom Timing her war er zwar noch etwas wackelig, doch das hielt die Crowd nicht vom Mitplärren ab, was zeigt, dass sie sehr zufrieden war. Ich freute mich darüber die Band wieder in voller Besetzung zerlegen zu sehen und konnte bei der ein oder anderen Nummer auch nicht anders als den Liedtext brachialst von mir zu geben. Gut ausgepowert wankte ich dann langsam gen Bar um mich mit Red Bull zu stärken, da mich der Late-Night-Act sicherlich auch nochmal so richtig hernehmen würde.

VOIGAZZ GSCHISSN:

Und diesmal hatte ich vollends recht! „Dahoam is dahoam“ und das gilt natürlich auch, auf einem Festival, wenn eine Band aus der Nähe des eigenen Heimatorts konzertiert. Die Kremser/Wiener/Tullner Partie ist mir schon ein paar Jahre bekannt und die Bandmitglieder hatten schon so Einiges an Spaß mit mir. [Anm. d. Lekt.: Ich habe Bilder im Kopf...] Beispielsweise wurde mir letztes Jahr am gleichen Festival von Ihnen eine Bierkiste übergeben, welche ich mir bei einem Gewinnspiel erkämpft hatte, aber egal. Im Gegensatz zum Bandnamen lieferten Michael (Vocals), Werner (Guitar), Cristoph (Guitar), Benjamin (Drums) und Andreas (Bass) enorm geile Scheiße! Mit Songtexten rund um das Exkrement, oder dem „Holy Hermann“ zogen sie die Crowd in ihren Bann und bekamen daraufhin von jener eine volle Keramikschüssel auf die Bühne gestellt. Nur der Holy Hermann weiß woher jene kam, jedenfalls haben die Herren ganz schön Stimmung gemacht!

Nach dem „gschissenen Metal“ der Band ging es dann mit der Aftershowparty von DJ Pain weiter und Alle, inklusive den Bands, gaben sich dem ungehemmten Alkoholkonsum hin. Ich selbst brachte mich dann um ca. 05:00 dazu mich zu meinem Schlafplatz zu begeben, da ich langsam Angst um meine fotografischen Fähigkeiten beim Set der ersten Band des zweiten Tages hatte. [Anm. d. Lekt.: Brav.]

Frisch aus der Versenkung gestiegen, machte ich mich direkt daran einmal zu verorten wer schon wieder lebendig war. Ein kleines Trüppchen war schon auf den Beinen um den kleinen Metal-Frühschoppen zu begießen. Ich schloss mich diesem Treiben an, bis dann die erste Band lockte. Währenddessen passten die Herren und Damen der BROSEC Security brav auf uns auf.     

KÜENRING:

Zum Wach werden gab es eine feine Mischung aus klassischem Heavy-, Speed- und Thrash-Metal. Die Herren Stefan Gutenthaler (Bass, Vocals), Florian Gutenthaler (Guitar), Michael Sulzbachner (Guitar) und Sebastian Sauer (Drums) aus Großschönau in Niederösterreich lieferten Metal wie aus den 80er Jahren. Nicht nur das Aussehen der Band erinnerte schwer an das Jahrzehnt, auch der Sound brachte ein dementsprechendes Feeling. Zeitlich betrachtet war das Set gar etwas früh angesetzt, doch einige Hartgesottene versammelten sich schon vor der Bühne. Die Haare wurden in der ersten Reihe durch die Gegend gewirbelt und die Stage-Performance des Quintetts war wirklich beeindruckend. Vorallem Florian Gutenthaler machte in seinem Stage-Outfit den Eindruck als wäre gerade mit einer Zeitmaschine frisch angereist und dann lieferte er auch noch mit seinen Solos derartig fett ab, dass ich mir glatt nachher das neueste Album der Band checken musste. Nachdem dies erledigt war, wartete ich gespannt vor der Bühne, da ich eine Band erwartete, welche zwar nicht in den 80ern, dafür in den 90ern gegründet wurde.

MADOG:

Die von mir liebevoll „Althasen“ genannte Band MADOG,  bestehend aus Hans Zedrosser (Vocals, Lead Guitar), Alex Humer (Guitar), Otto Zedrosser (Bass) und Lukas Lobnig (Drums), wurde 1991 von den Gebrüdern Zedrosser gergründet und stammt aus Villach. Ich war schon sehr gespannt, da das Alter der Herren dafür sprach, dass Sie musikhistorisch so einiges am Kasten hatten, was sich in ihrer Musik widerspiegeln könnte. Diese These wurde zu 100% bestätigt, als die Truppe eine verdammt feine Mischung aus Heavy-, Power- und Speed-Metal durch die Boxen schallte. Abgesehen von meiner These hat die Band mitunter schon als Support für Bands wie DORO, AXXIS, RAGE und GRAVEWORM gespielt, was meine Neugier natürlich mit beeinflusst hat.  Rhythmisch wirklich interessant strukturiert, sowie melodisch auch sehr ausgiebig. Die klare Stimme von Hans und die Backing Vocals von Alex könnten nicht besser zu den verschiedenen Riffs passen und die abwechslungsreichen Tracks haben mich wirklich beeindruckt. Die Show war jedenfalls einwandfrei und ich bin mir sicher, dass ich mir MADOG demnächst mal wieder geben werde!

Nach einer kleinen Umbauphase ging es dann wie gewohnt weiter.

ENCLAVE:

Rein Genre-technisch hätte die nun beschriebene Band verdammt gut zu Mortal Strike am Vortag gepasst, doch dann hätte es keinen wirklichen Thrash Metal am zweiten Tag gegeben. Die Rede ist von der Wiener Thrash-Machine ENCLAVE, welche ich erst am VIENNA METAL MEETING bewundern durfte. Wer die Truppe kennt, der weiß, dass die Herren Rainer Höllersberger (Vocals und Bass), Michael Schifrer (Guitar), Reese Tyrrell (Guitar), und Martin Gschöpf (Drums) verdammt feinen Thrash-Metal liefern und dies taten sie auch am METAL OUTBREAK. Gute 40 Minuten beschallte das Austrian Thrash-Commando die Anwesenden und heizte wirklich fein für die kommenden Bands ein. Der Sound der über die Anlage der Stage Sound Veranstaltungstechnik schallte und vom unvergleichlichen Andreas Mühlmann  gemischt wurde, war einfach grenzgenial und der Crowd sah man den Genuss wirklich an. Auch ich gab mich, nachdem die Kamera geschwungen wurde, dem Headbangen hin, da nicht zu Headbangen bei ENCLAVE wirklich eine schwere Aufgabe ist.

INTERREGNUM:

Kaum hatte sich mein Genick wieder nach ein paar Jägermeistern entspannt, durfte ich mich schon darauf freuen, dass mich gleich altbekannte Kollegen von der Bühne anplärren würden. INTERREGNUM aus Graz wurde 2006 gegründet und liefert seither Melodic Death Metal dass die Hütten wackeln. Lustigerweise lernte ich die Herren bei einem gemeinsamen Gig in St. Pölten kennen und seitdem ich Joye`s brachialen Vocals damals vernommen habe, bin ich ein großer Fan der Band. Das einzige was mich immer wieder etwas ins Schwitzen bringt ist Drummer Thom, welchen man auf Grund seiner andauernden Headbangerei während des Spielens kaum fotografieren kann. Die finstere Truppe, bestehend aus genannten Mitgliedern und Kris (Guitar), Stef (Guitar) und Pat (Bass), nagelte nur so mit ihren heftigen Tracks auf die Crowd ein und jeder Fan des Death-Genres sah sehr zufrieden aus, soweit man das zwischen den Kopfbewegungen wahrnehmen konnte. Joey`s Vocals hauen mich immer wieder aus den Socken und abgesehen davon ist die generelle Stageperformance der Band sehr stark und motivierend. Nachdem mich die Musik so richtig fein motiviert hatte, war ich gespannt was die kommende Partie bringen würde, da mir jene noch nicht bekannt war.

NOCTURNE:

Direkt nach INTERREGNUM fand sich eine Band auf der Bühne ein, welche ebenfalls 2006 gegründet wurde, jedoch in Klagenfurt beheimatet ist. NOCTURNE wurde die Truppe schlussendlich benannt und genauso düster wie der Name, zeigte sich auch die Musik der Band. Schon dem Corpsepaint des Sängers konnte man entnehmen, dass es nun doch noch ein Stück böser werden würde. Essark Abyssist (Vox), Tenebris (Battery), Isiul (Guitar), Kharn (Guitar) und Mikhail (Bass) werden die Bandmitglieder genannt und dieses Quintett wirkte vom Beginn an sehr motiviert und baute eine ganz eigene Atmosphäre auf. Einerseits wurde man beim Anblick der Herren recht ehrfürchtig, andererseits droschen einem die Blastbeats wieder die Ehrfurcht heraus und machten richtig Bock auf einen fetten Moshpit. Die Vocals waren eine Mischung aus brachialen distorted Vocals, dann aber auch wieder recht tiefen, theatralischen Passagen. Theatralisch trifft die Show und die generelle Aufmachung der Band sehr gut. Ich war wirklich sehr begeistert von dem was NOCTURNE da so lieferten und hätte mir gerne noch mehr davon gegeben, doch die Lokalmatadore standen nach einer Zeit schon in den Startlöchern und so beendete die Band ihr heftiges Set.

SIGN OF DECAY:

Am Andrang der Crowd merkte man, dass nun etwas lange Erwartetes am Speiseplan stand. Die in diesen Gefielden wohl bekannte Band namens SIGN OF DECAY, welche ein jedes Mal im Waldviertel vor gefüllter Bühne steht, nahm Position ein um die Menge wegzublasen. Das Sextett, bestehend aus Gerhard Wimmer (Vocals), Jürgen Miksche (Guitar), David Ringl (Guitar), Karl Trimmel (Bass), Thomas Wimmer (Drums) und Raphael Widmann (Violine/Vocals), ist für ihren melodischen Metal gut bekannt und das ewige Highlight bleibt die Art in welcher  die Violine in ihre Musik eingebaut ist. Abgesehen von dem Können von Herrn Widmann ist dessen Bühnenperformance in Kombination mit der Rapensau Gerhard Wimmer einfach beeindruckend und vor Allem motiviert sie die Crowd im höchsten Maße. Eine volle Stunde genossen die Anwesenden die Klänge, sowie die Musiker sichtlich die Bühne, bis dann die Zeit gekommen war, den Late-Night-Act aus der Trickkiste zu holen.

UxLxCxM:

Nun hieß es Abschied nehmen von jeglicher Sitte und musikalischer Struktur! Zum gebührenden Abschluss des Festivals sollte noch einmal so richtig die Sau rausgelassen werden und UxLxCxM brachten genau dies. Der komische Name lässt sich in UNDYING LUST FOR CADAVEROUS MOLESTATION aufdröseln und jenem nach kann man darauf schließen, dass es sich um eine Porngrind oder auch Grindcore Band handelt. Die Truppe bestehend aus Daniel (Bulldozin Blast Beats), Seb (Chainsaw Dismemberments and Oral Gore Blasts) und Marc (4-String Massacre, Gore Vibes and sometimes Gay Vibes) grunzte und röchelte zwischen heftigen Beats derartig, dass der Gesichtsausdruck der Tontechniker Bände sprach. Erheitert von dem Grind-Gewitter machte ich mich dann so langsam auf den Weg, da mich leider am kommenden Tag einiges an Arbeit erwartete.

So begann ich meine Verbschiedungsrunde, während die Band die Crowd vernünftig verstörte und am Ende des Sets der Band war ich dann mit meinem Vorhaben fertig. Mit einem breiten Grinser im Gesicht hockte ich mich in mein Auto, startete den Motor und zog zufrieden gen Heimat.

Das METAL OUTBREAK 2019 war ein wirklich feines Festival mit deftigen Bands, vielen Freunden und der richtigen Menge Alkohol! Danke an das gesamte Veranstalterteam, die Ton und Lichttechnik, sowie alle Anwesenden für ein gelungenes Metal-Festival im Waldviertel. Bis nächstes Jahr!


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